Immer wieder

»KRIEG UND LEICHEN – DIE LETZTE HOFFNUNG DER REICHEN«, Arbeiter Illustrierte Zeitung Nr. 18 April 1932 Fotomontage: John Heartfield (Berlin-Schmargendorf 1891-1968 Ost-Berlin)

Aufbruch

»Aristoteles schrieb, dass der Mensch frei ist, “der um seiner selbst, nicht um eines anderen willen ist”. Jemand, der aus sich selbst heraus lebt, der sich nicht dem Anderen unterwirft, ist frei. Aus der Freiheit entsteht die Kraft zur Verwandlung, indem man Grenzen überschreitet auf etwas Neues und Unbekanntes hin. Dazu muss man sich lösen… Aufbruch weiterlesen

Brandmarken

»Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird… Brandmarken weiterlesen

Furchtlos

»Das Schöne am Leben ist, dass es nichts mehr zu verlieren gibt, wenn man einmal akzeptiert hat, dass es früher oder später zu Ende geht. Dunkelheit, Geburt, Fressen, Ficken, Kämpfen, Fade Out. Solange wir daran nichts Schlimmes finden, gibt es absolut nichts zu fürchten. Die größte Gabe des Menschen ist seine Fähigkeit zum Freitod. Frei… Furchtlos weiterlesen

Novum

»Wenn du erst mal so alt bist wie ich, sagte er, wirst du gelernt haben, deine Traurigkeit so tief in dir drin zu vergraben, dass du nicht mal mehr weißt, dass sie da ist. Sie bewegte sich unter ihm. Aber du weißt, dass sie da ist, du hast es mir gerade gesagt.« – Gwen Edelman,… Novum weiterlesen

Fanal

»Wer im Krieg an etwas hing, machte fatale Fehler. Wenn man an nichts hängt, hat man nichts zu verlieren, dann ist man ein freier Mann.« Kitty beobachtete ihn. »Was meinst du, warum ich noch am Leben bin?« Hör mal, sagte Kitty und legte Messer und Gabel nieder, der Krieg ist vorbei. Warum begreifst du das… Fanal weiterlesen

Was wird kommen

Was wird kommen? Was wird die Zukunft bringen? Ich weiß es nicht, ich ahne nichts. Wenn eine Spinne von einem festen Punkt sich in ihre Konsequenzen hinabstürzt, so sieht sie stets einen leeren Raum vor sich, in dem sie nirgends Fuß fassen kann, wie sehr sie auch zappelt. So geht es mir; vor mir stets… Was wird kommen weiterlesen