Eine Stunde

Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel. Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks. – Heinrich Theodor Fontane

Erwartungen

»Ich bin ich, und du bist du. Ich bin nicht auf dieser Welt, um deinen Erwartungen zu entsprechen, und du bist nicht auf dieser Welt, um meinen Erwartungen zu erfüllen. Wenn wir uns zufällig begegnen, ist das schön. Und wenn nicht, dann ist das auch gut so.« – Fritz Perls

Unabgelenkt

»In der Erinnerung sehe ich die Dinge zum ersten Mal richtig – so, wie sie sind. Weil ich mich ihnen in der Stille ganz konzentriert widmen kann, unabgelenkt von dem sonstigen Geschehen, das sie bei der ersten Begegnung umspült hat. Etwa, wenn ich jemandem in einer lauten, lebhaften Gesellschaft begegne. Der Mann oder die Frau… Unabgelenkt weiterlesen

Erinnerung

»Indem wir die Gegenwart gewahr werden, ist sie schon vorüber, das Bewußtsein des Genusses liegt immer in der Erinnerung.« – Christa Wolf

Circe

»Man wirft mir vor, dass ich zu viel an Frauen denke. An was soll man denn sonst denken?« – Auguste Rodin

Bewegung

»Der einzige Grund, ein Gehirn zu haben, ist Bewegung. Das klingt im ersten Moment so banal, dass man empört aufschreien möchte. Vielleicht halten wir aber nur die falschen Dinge für banal. Bewegung ist das Außergewöhnlichste, was wir Lebewesen jemals zustande gebracht haben. Es gibt keinen anderen Grund, Muskeln zu haben, keinen anderen Grund, Nerven an… Bewegung weiterlesen

Jetzt

»Im Jetzt gibt es keinen Tod, im Nicht-Jetzt kein Leben. Jetzt oder Nicht-Jetzt ist die entscheidende Frage.« – Andreas Tenzer

Vergängnis

»Das Gute braucht zum Entstehen Zeit, das Böse braucht sie zum Vergehen.« – Jean Paul

Züchtig

»Keuschheit ist ebenso wenig eine Tugend wie Unterernährung.«

Umkehr

»Männer entwickeln Hass, wenn sie Mitleid empfinden sollten. Bei Frauen ist es umgekehrt.« – Juli Zeh, Nullzeit

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