Linkisch

»Das Verhältnis eines Mannes zu seinem Penis bestimmt sich in jener pubertären Periode, als seine männliche Identität zwischen seinen Beinen hing. Sein Penis ist sein erster und für eine gewisse Zeit einziger Bestandteil, der ihm durch und durch männlich vorkommt.
Da er in Ehrfurcht vor der Männlichkeit aufwuchs, die zu entwickeln von ihm gefordert wurde, ist ihm dieses erste Gewissheit schenkende Symbol lieb und teuer.
Wenn Jungen männliche Vorbilder haben, können sie lernen, ihren Penis unter Kontrolle zu halten. Ein Junge, dem das Vorbild fehlt, sieht sich gleichsam andauernd auf seinen Penis verwiesen, der so viel männlicher zu sein scheint als alles übrige an ihm. So wird er leicht zum lebenslangen Sklaven eines unsensiblen, unkommunikativen, unzuverlässigen, absolut selbstbezogenen, rückgratlosen Stückes Fleisch.«

– Frank Pittman, Warum Söhne ihre Väter brauchen